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  • Karsten

Wie nimmt der Bürger in einer Demokratie Einfluss?


Das normale Verständnis von Demokratie ist, dass der Bürger wählen geht und eine Partei oder Person wählt, von der er glaubt, dass sie seine Interessen oder Meinungen vertritt. Nun haben wir keine direkte Demokratie, sondern eine repräsentative Demokratie. Das heisst, wir wählen und dann machen die Politiker eine Legislaturperiode lang, was sie wollen. Doch das ist nicht die einzige Verwässerung der Wünsche des Wählers. Wenn man sich z.B. Deutschland anschaut, sieht man viele Versprechungen in den Wahlunterlagen, welche allerdings im Rahmen der EU gar nicht umsetzbar sind. Man kann sagen, wir hatten die gleiche Meinung, leider war sie utopisch, aber die Partei hat trotzdem meine Stimme kassiert. Dazu kommen noch die spontanen Meinungsänderungen der Politiker… Wer hatte denn schon gedacht, als er die Grünen in die Regierung gewählt hat, dass genau diese bis anhin bekannten Pazifisten auf einmal die motiviertesten Waffenlieferanten für die Ukraine werden, oder Milliarden in die Bundeswehr pumpen, die sie bis vor Kurzem noch abschaffen wollten? Wollten die „Grün-Wähler“ das wirklich? Was können und dürfen deutsche Politiker eigentlich? Schauen wir hier auf die wirklichen Machthaber. Was dürfen wir ohne Zustimmung der EU, der Europäischen Zentralbank (EZB) oder der Nato? Zum Beispiel kann sich Deutschland nicht zu den gleichen Bedingungen, wie z.B. Italien, am Geldmarkt finanzieren, da hier die EZB bestimmt, wer billiges Geld bekommt, oder wer selbst schauen muss, wo er bleibt. Selbst ausserhalb dieser bekannten, grossen Institutionen, schafft es ein Land wie Deutschland ja nicht einmal, eine Gas-Pipeline in Betrieb zu nehmen, ohne schwerwiegende finanzielle Restriktionen ihrer „Freunde“ befürchten zu müssen. Seien wir ehrlich: Was der Bürger heute noch mit Wahlen erreicht, ist marginal und reicht höchstens noch dazu, sich auf die Schulter zu klopfen, weil man ja seiner Bürgerpflicht nachgekommen ist. Doch was können wir wirklich tun? Einfach resignieren, Nichtwähler werden und somit auch nichts verändern? Und überhaupt, was wollen wir verändern? Was steht hinter den negativen Auswirkungen wie Inflation, Kriege oder der Manipulation der Märkte? Für diejenigen Wähler, die es nicht gut finden: - dass schier unendlich viele Waffen in den letzten 100 Jahren gebaut worden sind, - dass Regierungen Milliarden in Projekte investieren, die sie nicht kennen, - dass sich ihr gespartes Geld durch Inflation in Luft auflöst, gibt es andere Möglichkeiten, die mehr bewirken als einige Kreuzchen auf einem Wahlzettel. Es gibt andere Lösungen… Aber zuerst überlegen wir, warum das alles so passieren konnte. Warum hatten viele Staaten auf einmal so viel Geld? Für die, welche die Geschichte des Goldstandards im 20sten Jahrhundert kennen, ist das nichts Neues. Für den Rest unter uns sei stark vereinfacht gesagt: Man hat einfach die Werte hinter den Geldscheinen eliminiert und konnte dann so viel Scheine erzeugen, wie man wollte und damit Arbeit und Energie bezahlen. Jetzt konnte man Firmen Geld geben, die das tun, was der Staat will. Übrigens, die volle Kontrolle über die Zinsen, haben die Staaten erst vor kurzem, unbemerkt von den meisten Wählern, durchgesetzt. Auch hier möchte ich nicht näher darauf eingehen, aber das ist eines der mächtigsten Tools, um die Menschheit von heute zu kontrollieren. Hier nochmal die Frage, habt ihr das so gewollt? Habt ihr das „gewählt“? Nein habt ihr nicht, die meisten haben es bis eben nicht einmal gewusst. Also wir sehen, dass „Geld“, oder was wir dafür halten, ist der Knackpunkt. Unser Euro hat keinen Wert, ausser die Staaten geben ihm einen Wert. Zum Beispiel den Wert, dass du es zum Steuern bezahlen benutzen musst, oder wie beim Dollar, der gezwungenermaßen die „Öl-Währung“ (Petro Dollar) darstellt (durchgesetzt mit Waffengewalt). Die Lösung ist einfach, aber eben leider doch so schwierig. Es ist klar, dass kein Land diesem Geldkontrollwettbewerb abschwören kann, ohne dass es andere Länder sofort zum Nachteil dieses Landes, ausnutzen würden. Die Lösung liegt in der Masse der Menschen, die sich einer Lösung anschliessen können und eine Währung wählen, die nicht kontrolliert werden kann. Ja, wir reden hier über eine Weltwährung, die kein Staat und keine andere Institution kontrollieren kann. Eine Währung, die von niemanden einfach vermehrt werden kann. Im Moment gibt es nur eine Währung, die dieses Kriterium erfüllt: Bitcoin (ich freue mich über alle Gegenvorschläge zu dieser Option😊). Im Gegensatz zu unseren bekannten Währungen hat Bitcoin einen Wert. Bitcoin erzeugen ist teuer und kann nicht beliebig oft gemacht werden. Die Menge ist begrenzt und somit ist der Wert nicht inflationär. Bitcoin kann nicht einfach von jedem Staat gedruckt und für seine Interessen eingesetzt werden. Somit kann auch dein Geld nicht einfach entwertet, oder für die Waffenproduktion gedruckt werden. Die Idee ist nicht neu. Es hat schon immer stabile Werte in der Geschichte gegeben (Gold, Silber, Steine usw…) und es hat sehr gut funktioniert. Allerdings muss man sagen, dass genau so oft die „Währungen“ verwässert wurden, um dem amtierenden Machthaber kurzfristig einen Vorteil zu verschaffen. Eines der prominentesten Beispiele ist hier das Weströmische Reich, welches einfach mehr Münzen drucken konnte, da es den Silbergehalt immer mehr reduzierte. Was mit dem Reich passierte, wissen wir und solche Beispiele gibt es sehr viele in unserer Vergangenheit. Über die Geschichte des Geldes und die Theorien wie MMT, oder die österreichische Lehre, gibt es schier unendlich viel Material. Leider haben die Staaten kein Interesse, das in den Lehrstoff einzubinden und somit muss man sich selber informieren, wenn man wirklich etwas verändern möchte. Zusammengefasst kann man sagen: Geld ist Macht. Und das Einzige, was ein Bürger machen kann, um diesem Schulden- und Inflations-Treiben ein Ende zu setzen und die Politik zu einem verantwortlichen Handeln zu drängen, ist, ihnen die Macht über die Geldproduktion zu nehmen. Das muss aber weltweit geschehen, damit kein Land einen kurzfristigen Vorteil gegenüber einem anderen hat, um das dann auszunutzen. Ja, das ist ein grosses Ziel, aber jede Pilgerreise, auch über tausende von Kilometern, fängt mit dem ersten Schritt an. Wer heute Bitcoin unterstützt, wird vielleicht selbst nicht mehr die Wende erleben, aber vielleicht können eure Kinder Zeuge einer Revolution sein, die ausnahmsweise mal nicht mit Waffen durchgeführt wird. Geldpolitik ist mächtiger als alle Parteien einer demokratischen Regierung. Handelt dementsprechend!

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